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Die Vielfalt der Versicherungen: Was man bei Versicherungen beachten sollte
Die Sozialversicherung gliedert sich in fünf Bestandteile, die unterschiedliche Risiken absichern. Hierzu gehören beispielsweise die gesetzliche Krankenversicherung, die im Fall einer Erkrankung greift, die gesetzliche Pflegeversicherung, die zum Tragen kommt, wenn der Fall von Pflegebedürftigkeit eintritt, oder die gesetzliche Unfallversicherung, die den Versicherungsnehmer im Fall eines Unfalls und daraus resultierenden dauerhaften Gesundheitsschäden schützt. Grundsätzlich ist im Falle jeglicher Art von Versicherungen ein Vergleich vor dem Abschluss nötig wie z. B. das zu empfehlende private Krankenversicherungsvergleich.
Die Höhe der Beiträge für die gesetzliche Unfallversicherung ergibt sich ebenso wie auch die Höhe der Leistungen aus dem monatlichen Einkommen, wobei die Leistungen an bestimmte Voraussetzungen geknüpft sind. So haben grundsätzlich nur diejenigen Anspruch auf Versicherungsleistungen, die einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit nachgehen und prinzipiell sind nur solche Unfälle abgesichert, die im Zusammenhang mit dieser Berufstätigkeit stehen. Das bedeutet, ein Arbeitnehmer ist während seiner Arbeitszeit sowie auf dem direkten Hin- und Rückweg abgesichert, für Kinder gilt der Versicherungsschutz während des Aufenthaltes im Kindergarten oder in der Schule sowie auf den Weg dorthin und nach Hause. Eine sehr sinnvolle Ergänzung hierzu stellt eine private Unfallversicherung dar. Diese sichert den Versicherungsnehmer weltweit und ohne zeitliche Beschränkungen ab, zudem ist die Definition des Begriffes Unfall deutlich weiter gefasst. Von einem Unfall wird grundsätzlich dann gesprochen, wenn es zu einem unvorgesehenen Ereignis kommt, das auf den Körper einwirkt und eine Verletzung verursacht. Die private Unfallversicherung spricht darüber hinaus auch dann von einem Unfall, wenn die Verletzung ohne äußere Einwirkung zustande kam und aus einer erhöhten Kraftanstrengung resultiert, so dass beispielsweise auch Sportunfälle oder Unfälle in der Freizeit und auf Reisen abgesichert sind. Einige Versicherer ermöglichen zudem, bestimmte Erkrankungen als Unfall abzusichern, etwa das erstmalige Auftreten eines Schlaganfalls oder eines Herzinfarktes. Grundsätzlich bildet die Absicherung von Invalidität den Schwerpunkt der privaten Unfallversicherung, Leistungen erfolgen in Abhängigkeit zum deren Grad.
Allerdings sehen die Bedingungen auch weitere Versicherungsleistungen vor, beispielsweise in Form von Krankenhaustagegeld, die Kostenübernahme von Rücktransporten oder notwenigen kosmetischen Operationen oder auch Todesfallleistungen. Tritt der Versicherungsfall ein, erbringt die private Unfallversicherung ihre Leistungen wahlweise als lebenslange Unfallrente oder als einmalige Kapitalauszahlung Die Höhe der Beiträge für die private Unfallversicherung ergibt sich in erster Linie aus der vereinbarten Versicherungssumme und dem Umfang der abgesicherten Risiken. Wichtig dabei ist, die Höhe der Versicherungssumme so zu wählen, dass diese im Bedarfsfall tatsächlich eine finanzielle Absicherung darstellt, die den persönlichen Bedürfnissen entspricht. Durch die Wettbewerbssituation am Versicherungsmarkt gibt es eine breite Palette unterschiedlicher Angebote und Versicherungstarife, die wenn wir die Preise vergleichen auch für die Laien nachvollziehbar und übersichtlich gegenübergestellt werden können. Interessant ist die private Unfallversicherung dabei sicher auch für diejenigen, die bestimmte Vorerkrankungen mitbringen und infolgedessen eine Berufsunfähigkeitsversicherung nur zu recht teueren Bedingungen oder gar nicht abschließen können, denn im Zusammenhang mit der privaten Unfallversicherung erfolgt im Regelfall keine Gesundheitsprüfung.
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